Historie


Der Lindenhof, erbaut im Jahre 1885, ist das älteste noch bestehende Tanzlokal der Stadt Genthin. Er war in seinem gesamten Bestehen nicht ein einziges Mal geschlossen und hat jede „Dürrezeit oder Krieg“ überstanden. Auch war er oft ein Zufluchtsort für die Bürger vom damaligen Stadtteil Genthin-Berg.

In den goldenen 20ern waren es die Sommerbälle unter den Linden im Garten, welche das Haus
so beliebt machten. Da eine der Linden im Weg stand, entschloss man sich diese zu fällen. Aus dem Holz wurde eine abbaubare Sommerterrasse gebaut.

Im Jahre 1939 wurde das Gebäude durch Herrn Herrmann Koch umfassend modernisiert, so dass sich die Substanz noch heute so darstellt. Direkt vorm heutigen Eingang des Wintergartens führte früher eine Kegelbahn entlang. Es erinnert noch heute eine original Kegelkugel aus dem 18. Jahrhundert an das bunte Treiben im Lindenhof.

Von 1939 bis 1964 waren die Eheleute Günther und Edith Peters die Eigentümer und Bewirtschafter des Lindenhofes. 1964 wurde dann daraus das Jugendclubhaus der Stadt Genthin. Das Kreiskulturhaus der Stadt Genthin war der Lindenhof von 1965 bis 1976.
Im Jahre 1976 wurde dann das Kreiskulturhaus geschlossen und als Volkssolidarität bis 1991 weiter geführt.
1991 bekam das Haus seinen ursprünglichen Namen „Lindenhof“ zurück, ging in den Besitz der Stadt über und wurde als kulturelle Begegnungsstätte der Stadt genutzt. Seit Juli 2003 steht der Lindenhof nun unter Bewirtschaftung der QSG mbH als Begegnungsstätte

 




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